Aus «GAYRADIO» wird «QueerUp Radio»

Zum diesjähri­gen «Com­ing Out Day» out­et sich das seit 2003 als «GAYRADIO» bekan­nte Sendege­fäss und tritt ab sofort unter dem neuen, inkludieren­den Namen «QueerUp Radio» auf. 

Die LGBTIQ*-Radiosendung der Schweiz wird hör­bar inklu­siv­er und nen­nt sich ab heute «QueerUp Radio». Der neue Name macht die gelebte Vielfalt der Com­mu­ni­ty sicht­bar­er. Unverän­dert bleibt das gewohnt bunte Pro­gramm, welch­es von den diversen Sendungs­machen­den wöchentlich aus den Stu­dios von Radio RaBe in Bern und jede zweite Woche aus den Stu­dios von Radio LoRa in Zürich aus­ges­trahlt wird.

Zum diesjähri­gen «Com­ing Out Day» out­et sich das seit 2003 als «GAYRADIO» bekan­nte Sendege­fäss und tritt ab sofort unter dem neuen, inkludieren­den Namen «QueerUp Radio» auf. Der neue Name soll die Vielfalt, der in der Gesellschaft vorhan­de­nen diversen sex­uellen Ori­en­tierun­gen und Geschlecht­si­den­titäten bess­er sicht- und hör­bar machen.

Das aus dem Englis­chen stam­mende Wort «queer» ste­ht seit den 80er Jahren für eine von der Het­ero­nor­ma­tiv­ität abwe­ichende Lebensweise und umfasst somit die unendliche Bun­theit ana­log der Far­ben des Regen­bo­gens. Im Gegen­satz zum Wort «gay», das vor­wiegend als Syn­onym für die sex­uellen Ori­en­tierun­gen ‘schwul’, ‘bi’ und ‘les­bisch’ ver­wen­det wird, umfasst «queer» auch Men­schen, die auf­grund ihrer Geschlecht­si­den­tität und/oder Geschlechtsmerk­male von der «Norm» abweichen.

Der Zusatz «Up» im Namen ist als Auf­forderung zu ver­ste­hen, aktiv(er) aufzutreten, sicht­bar und selb­st­gewusst zum «Ander­s­sein» zu ste­hen – passend zu einem lebenslan­gen «Com­ing Out».

Das von «GAYRADIO» bekan­nte bunte Pro­gramm bleibt auch unter dem neuen Namen «QueerUp Radio» erhal­ten. Diverse Sendungs­machende pro­duzieren zurzeit acht ver­schiedene For­mate, die wöchentlich in Bern und alle zwei Wochen in Zürich über die Radio­sta­tio­nen Radio RaBe, Radio Lora und Radio gren­zen­los aus­ges­trahlt werden.

Auf der Web­site queerupradio.ch kön­nen die kom­plet­ten Sendun­gen und Auss­chnitte als Pod­casts sowie ergänzende Infor­ma­tio­nen jed­erzeit aufgerufen bzw. nachge­hört werden.