Der Kanton Bern veröffentlicht am 23.03.2026 die jährliche Hate Crime Statistik:Es wurden 2025 60 Vorfälle registriert, darunter 17 betreffend “Geschlechtsidentität/sexuelle Orientierung”. Die Mehrheit der Meldungen betrafen […]
Heute wurde der neue Hate Crime Bericht veröffentlicht: Im Jahr 2020 wurden 61 Fälle von LGBTQ-feindlichen Hate Crimes gemeldet, also mehr als ein Fall pro Woche. Gleichzeitig bleibt die Dunkelziffer hoch. Das zeigt: Angriffe auf LGBTQ-Personen sind leider weiterhin alltägliche Realität – und das trotz Corona-Massnahmen.
Als Reaktion auf die alltäglichen Angriffe auf queere Personen fordern die LGBTQ-Verbände einen nationalen Aktionsplan dagegen. Nationalrat Angelo Barrile reichte heute im Parlament ein Postulat ein, das die Erarbeitung eines solchen Aktionsplans vom Bundesrat fordert.
Im Jahr 2019 wurden 66 Fälle von LGBT-feindlichen Hate Crimes gemeldet, also mehr als ein Fall pro Woche. Gleichzeitig bleibt die Dunkelziffer hoch. Das zeigt: Angriffe auf LGBT-Personen sind leider weiterhin alltägliche Realität.
Nach gestrigen knappen Nein im Ständerat war die Zitterpartie heute im Grossen Rat gross. Vor ein paar Augenblicken meldete die Berner Grossrätin Barbara Stucki via WhatsApp, dass der Grosse Rat ihrer Motion «LGBTl-feindliche Gewalt statistisch erfassen» mit 87 Ja- gegen 52 Nein-Stimmen bei 10 Enthaltungen zugestimmt hat.
Heute Vormittag hat die bürgerliche Mehrheit des Ständerates die Motion zur Erfassung von «hate crimes» aufgrund von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck oder Geschlechtsmerkmalen knapp mit 21 gegen 18 Stimmen abgelehnt.
Am 29. Februar 2020 beugten sich ungefähr 50 erfreulicherweise auch viele junge Teilnehmende anlässlich des Forums «Es reicht!» über die Frage, was zu tun ist, um Hassverbrechen und vorangehende Hassreden und Hassverhalten gegenüber LGBTIQ-Menschen zu verhindern und ihnen präventiv vorzubeugen.
Grossrätin Barbara Stucki fasst die langatmige Antwort des Berner Regierungsrates auf ihre Motion «LGBTl-feindliche Gewalt statistisch erfassen» vom 17. Mai des letzten Jahres enttäuscht zusammen: «Handlungsbedarf? Nume nid gsprängt!».
Um 14 Uhr wurde der Stand von vier jungen Männern angegriffen. Sie schnitten die Regenbogen‐Banner ab, warfen Flyer und Essen auf den Boden, drehten den Tisch um und stahlen eine Regenbogenflagge. Weniger als eine Stunde später – kurz nachdem die Freiwilligen den Stand neu eingerichtet haben – folgte der zweite Angriff: Ein weiterer Mann hat die auf dem Tisch liegenden Sachen erneut auf den Boden geschlagen und eine standbetreuende Person am T‐Shirt gepackt.