Wie werden wir in Zukunft leben?

Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Unwetter stellen sich die beiden Künstlerinnen Christin Glauser und Seraina Dür die Frage: Wie soll unser Lebensraum in 100 Jahren aussehen? Acht Berner Vereine – darunter auch hab queer bern – entwickeln Zukunftsvisionen für unseren Lebensraum. Ausgehend von den Themenfeldern Macht, Glück, Zeit und Raum wird zusammen diskutiert, gespielt, gegessen und darüber nachgedacht, wie Bern in der Zukunft aussehen könnte.

*** ABGESAGT ***

Wie soll unser Lebensraum in 100 Jahren aussehen? Die beiden Künstlerinnen Christin Glauser und Seraina Dür von «Goldproduktionen» arbeiten mit acht Berner Vereinen – darunter auch hab queer bern – an einer Vision. Der Theatersaal verwandelt sich in einen Ausstellungsraum und damit ändert sich auch das Abendprogramm auf der nichtvorhandenen Bühne: Musik, Workshops, Slam Poetry, Performance.

Schlachthaus Theater, Rathausgasse 20/22, Bern
14. März bis 5. April 2020

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Unwetter gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Art erschüttern unsere Welt. Die Zukunft ist kein Versprechen mehr, sie ist bedrohlich und bedroht! Eine verantwortungsbewusste kleine Gemeinschaft kann der Anfang von etwas Grösserem sein. Ein optimistisches Zeichen für den Weg in eine wünschenswerte Zukunft.

Das transdisziplinäre Kunstprojekt Vereinslokal Utopia von «Goldproduktionen» will das Vertrauen in das Veränderungsvermögen von Gemeinschaften stärken. Deshalb stellen sie die Frage: Wie soll unser Lebensraum in 100 Jahren aussehen? Um das herauszufinden richten die beiden Künstlerinnen Christin Glauser und Seraina Dür ihr mobiles Vereinslokal im Schlachthaus Theater Bern ein und entwickeln darin mit Mitgliedern unterschiedlicher Vereine Zukunftsvisionen für Bern und darüber hinaus.

Typisch für transdisziplinäre Projekte sind das Überschreiten von Disziplingrenzen sowie ein Zusammenspiel von gesellschaftlich-politischen und wissenschaftlich-analytischen Entscheidungs- bzw. Problemlösungsprozessen.

Die vier Vereinsabende finden jeweils unter einem Motto und unter Ausschluss der Öffentlichkeit in einem mobilen Vereinslokal statt. Ohne Zeit- und Erfolgsdruck werden je zwei Vereine miteinander essen und diskutieren. Neben den Vereinsvertreter*innen wird je eine Fachperson mit provokativen oder eigenwilligen Inputs die Diskussion begleiten.

Aus diesen Treffen kreieren die beiden Künstlerinnen eine Szenografie aus Texten, Modellen, Tonmitschnitten und neue Räume. Die begehbare Installation wächst stetig. «Goldproduktionen» sind während der Öffnungszeiten in der Installation am Arbeiten, Vereinsmitglieder sind vor Ort, die von ihren Erlebnissen der Abende und den entstandenen Utopien erzählen und mit den Besucher*innen weiterdenken und weiterdiskutieren.

Beteiligte Vereine

  • Fasnachts-Big-Band Mutzopotamier
  • hab queer bern
  • Lucify.ch
  • Zunft zum Affen
  • NaturBernWest
  • Boxen zur Bildung
  • Berner Rassismus Stammtisch
  • Bogenschützen Verein Bern